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» Willkommen

Willkommen auf der Homepage der NASCAR World League (NWL). Unsere Liga widmet sich dem in die Jahre gekommenen, aber immer noch famosen NASCAR Racing 2003 Season. In unserem Premium Cup findet sich Woche für Woche ein eingeschworenes Sammelsurium von Simulations-Fans ein, das die Rennstrecken der virtuellen NASCAR-Welt derart unsicher macht, dass wir schon unter der Bezeichnung "ein Haufen Irrer" bekannt sind. Während der Humor nie auf der Strecke bleibt, befassen wir uns mit der Aufgabe, hochgradig spannende Rennen zustandezubringen und dabei auch das nötige bisschen Professionalität walten zu lassen. Wer sich durch diese drei Eckpfeiler in unserer Einstellung angesprochen fühlt, ist in unserer Liga jederzeit herzlich willkommen - und findet auf dieser Website hoffentlich den richtigen Zugang. Wir wünschen viel Vergnügen.



» News

28.08.2008 - 21:47 | Saison 11 startet am 5.September

Aufgrund der eher enttäuschenden Teilnahmequote in Saison 10 haben wir uns dazu entschlossen, zum bewährten Freitagstermin zurückzukehren und die Saison noch einmal von vorne zu starten. Der Kalender wird auf 16 Rennen verkürzt und mit den Lieblingsstrecken der Fahrer gefüllt.

Schon jetzt vormerken: Freitag, 5. September 2008, 21:00 Uhr:

Daytona International Speedway !

Kategorie: Premium Cup

Autor: Florian Utzt



03.02.2008 - 01:24 | Charlotte/Pocono/Miami: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

Und das trägt in diesem Falle den Namen Sven Mitlehner: Mit drei Siegen in Folge hat der Rekordchampion seinen Rückstand auf den Meisterschaftsführenden Sebastian Boll weiter verkleinern. Doch trotz der Siegesserie beträgt das Punktepolster von Boll noch immer 26 Zähler, da sich Mitlehner in keinem der Rennen signifikant absetzen konnte und Boll immer auf dem Treppchen vertreten war.

Derweil scheinen Michael Hamanns Meisterschaftschancen spätestens mit dem Ausfall beim 15.Saisonlauf in Homestead-Miami endgültig verflogen zu sein. Er muss stattdessen befürchten, dass Fahrer aus dem dichtgestaffelten Verfolgerfeld Anspruch auf den dritten Platz in der Gesamtwertung hegen.

Kategorie: Premium Cup

Autor: Steffen Piplat



12.01.2008 - 20:49 | Darlington: Altes, neues Gesicht auf dem Siegerpodest

Verehrte Leser: Jan Lübbers hat den Lauf in Darlington nicht gewonnen. Dies war auch von niemandem erwartet worden. Dennoch durfte die Zuschauerschaft Notiz davon nehmen, wie Lübbers eine gehörige Rolle im Kampf um den Tagessieg spielte und sogar noch einen dritten Platz abstaubte.

Der Besagte machte - wie üblich - während des Trainings durch, teils erfolgreiche, Versuche einzelner schneller Runden auf sich aufmerksam. Den ersten Startplatz erfuhr sich allerdings Florian Kirchhofer. Er ist damit neben René Müller der einzige Pilot, dem dies in der laufenden Saison bereits zweimal gelang. Als Gewinner der Startphase zeigte sich dagegen der von Platz zwei losgefahrene Matthias Wurm, der zuerst einen Angriff von Lübbers abwehrte und schon beim Vollenden der ersten Runde Kirchhofer ausbeschleunigte und den Platz an der Sonne übernahm.

Vertrautere Bilder zeigten sich nach den Boxenstopps anlässlich der in Runde acht ausgerufenen Gelbphase: Sven Mitlehners Mannschaft katapultierte denselben auf Rang eins - während Primärkonkurrent Sebastian Boll auf sechs zurückfiel. Boll jedoch zeigte sich überaus angriffslustig und fuhr binnen der nächsten fünf Runden auf Platz zwei vor. Wenig später bereits rasten die Erzrivalen Seite an Seite auf Turn 1 zu; doch die Enge des Kurses forderte ihren Tribut, Mitlehner prallte von Boll ab und beschädigte sein Fahrgerät an der Außenwand.

Somit verschwand "Metin" im Mittelfeld; einige Beobachter befürchteten erhebliche Beeinträchtigungen im Leistungsvermögen des Mitlehnerschen Gefährts. Vorne sammelte Boll Führungsrunden, verfolgt erst von Wurm, dann von Kirchhofer. Runde 65 brachte die dritte Gelbphase des Abends und vorübergehend Kirchhofer an die Spitze. Kurz nach Rennhälfte, in Runde 78, begann der längste Greenrun des Rennens; zwanzig Umläufe später die erste große Überraschung: Bolls Vehikel, das Kennern der Szene als eines der standfestesten der NASCAR-Geschichte bekannt ist, begann stark zu rauchen, und ohne jeglichen Vortrieb musste der einfache NWL-Champion seine Siegesambitionen begraben.

Mitlehner, dessen Auto doch recht ordentlich lief, erbte die Führung, gefolgt von Lübbers, der bis dahin ein überaus solides Rennen ablieferte. Mit Runde 112 begannen erste Aufsuchungen der Boxencrews; Kirchhofer wurde zuerst in der Boxengasse gesichtet, Lübbers kam in Runde 115 und drei Umrundungen später wurde auch Mitlehner, der seinen Vorsprung gegenüber Lübbers auf 15 Sekunden ausgeweitet hatte, zwecks Nachtanken und Reifenwechseln bei seiner Mannschaft vorstellig. Den ersten Platz übernahm Steffen Piplat, bis dato unauffällig wie eh und je. Erstes Stirnrunzeln zeigte sich bei der Konkurrenz: Piplat war der einzige Fahrer aus der Führungsrunde gewesen, der in der letzten Gelbphase getankt hatte. Lag hier etwa eine Sensation in der Luft? Oder konnte man ohnehin darauf vertrauen, dass eine weitere Gelbphase sämtliche Rechnereien über den Spritverbrauch hinfällig machen würde?

Maik Steinicke gab die Antwort, indem er in Umlauf 123 Bittner abschoss. Freilich waren Piplats Chancen damit keineswegs aus der Welt geschafft, denn lediglich Kirchhofer schaffte so eben den Sprung zurück in die Lead Lap. Doch wenig später duellierte sich Lübbers, der gerade von Mitlehner überholt worden war, erfolgreich mit Thomas Sch. - jedenfalls bis beide ausgangs Turn 4 kollidierten und unmittelbar vor Piplats Nase, die dem Unfallgeschehen gerade so ausweichen konnte, eine weitere Rennunterbrechung einleiteten. Damit tilgten neben Mitlehner auch die genannten Streithähne ihren Rundenrückstand.

Doch Lübbers gab sich mit dem Stand der Dinge nicht zufrieden und fuhr Sch., kaum war das Rennen wieder freigegeben, kurzerhand ins Heck. Vorne atmete Piplat kurzfristig auf. Bei noch sieben ausstehenden Umläufen abermals Grün: Piplat in Front, Mitlehner, Kirchhofer und Lübbers in Verfolgung. Der bisher in seiner ganzen Karriere sieglose Routinier lässt sich nicht aus der Ruhe bringen und bleibt sämtlichen Wänden fern. Vier Runden vor Schluss erledigt sich die Geschichte: Ein Fahrer, dessen Name sich dem werten Leser inzwischen eingeprägt haben dürfte, macht sich an Kirchhofers Rückleuchten zu schaffen. Der Letztere setzt all seine Fahrkunst ein, um den Dreher und damit das vorgezogene Ende des Rennens zu verhindern, doch von hinten schnellt NWL-Bomber David de Lama heran, nimmt Kirchhofer aufs Korn und trifft. Wenige Minuten später geht ein Schrei durch Piplats Boxenfunk: Als Erster überquert er die Ziellinie und darf seinen lange verdienten Premieren-Sieg feiern.

Kategorie: Premium Cup

Autor: Sebastian Boll



06.01.2008 - 19:11 | Richmond: Stöhr gewinnt spannenden Auftakt ins Jahr 2008

Gabriel Stöhr hat sich als erster Fahrer im neuen Jahr in die Siegerliste der NWL eintragen können. Beim 11.Rennen der laufenden Saison konnte er sich in einem packenden Finale gegen seine Kontrahenten durchsetzen und seinen insgesamt vierten Premium-Cup-Sieg feiern.

Nach eher mauen Teilnehmerzahlen in der Vorweihnachtszeit, war die Strecke in Richmond wieder besser gefüllt. Bis auf Meister Mitlehner, der erstmals in dieser Saison ein Rennen ausließ, waren außerdem sämtliche Topfahrer vertreiten.

Das Rennen war geprägt von etlichen tollen Duellen und einer besonders stark umkämpften Spitze. Mit Boll, Hamann, Kirchhofer, Wegener und Stöhr meldeten gleich fünf Fahrer ernsthafte Ansprüche auf den Sieg an. Die Spannung gipfelte sich in einer Gelbphase fünfzehn Runden vor Schluss. Die meisten Topfahrer ließen für den Schlussspurt nochmals neue Reifen aufziehen, lediglich Kirchhofer verzichtete auf einen Reifenwechsel.

Boll verlor seine Siegchancen ohne Eigenverschulden bei einem Zwischenfall mit Piplat im frisch durcheinandergewürfelten Feld. Stöhr, Hamann und Wegener fegten mit neuen Reifen in den letzten Runden in Richtung Spitze. Dem Schweizer gelang letztendlich sogar noch der Sprung auf Platz eins, Kirchhofer konnte nur noch die zweite Position verteidigen, Hamann wurde dritter. Besonders spektakulär gestalte sich der Kampf um Platz vier: Piplat schien nach rundenlangem Fight in der letzten Runde endlich Uwe Lemberg überholen zu können, doch im gleichen Moment schoss Conrad Wegener mit einem gewagten Fahrmanöver innen an beiden vorbei und schnappte sich den Platz, Piplat blieb fünfter, Lemberg fiel zurück auf sechs.

In der Gesamtwertung konnte Sebastian Boll seine Führung noch weiter ausbauen, wenn auch nicht so signifikant, wie erhofft. Michael Hamann hat nach zwei Siegen und einem dritten Platz in den letzten drei Rennen einigermaßen Anschluss an das Spitzenduo gefunden. Ab Kirchhofer (Platz vier) ist das Feld sehr eng zusammen.

Kategorie: Premium Cup

Autor: Steffen Piplat



15.12.2007 - 13:11 | Phoenix: Hamann wieder in Form

Nach einer bis dato gemächlichen Saison mit zwei zweiten Plätzen binnen fünf Rennen meldete Michael Hamann, Champion der siebten PC-Saison, am gestrigen Abend wieder hohe Ansprüche an, indem er den neunten Lauf der neunten PC-Saison gewann. Nachdem Pole-Setter Kirchhofer in der ersten von vier Gelbphasen durch seinen Teamkollegen Mitlehner abgelöst worden war, spielte Hamann in Runde 40 seinen Reifenvorteil aus und kassierte den Letzteren.

Im finalen Longrun über 53 Runden wurde schnell deutlich, dass Mitlehner mit Problemen - von bisher nicht geklärter Art - zu kämpfen hatte; nicht nur Erz- und Meisterschaftsrivale Boll überholte ihn, sondern auch Thomas Nolden, der ein auffällig starkes Rennen fuhr. Weil Hamann die obligatorischen Überrundungsvorgänge vorsichtig anging, konnte Boll die ursprüngliche Lücke von gut drei Sekunden auf den Führenden bis auf unter eine Sekunde verringern; doch Hamann fuhr fehlerlos und brachte den Sieg ungefährdet nach Hause. Fünfter wurde nach einem ebenfalls guten Rennen Matthias Wurm.

Kategorie: Premium Cup

Autor: Sebastian Boll



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